Sonntag, 28. Oktober 2007

2.AUFGABE E-MEDIENKOMPETENZ

E-Medienkompetenz

Der Begriff:


Lange, viel zu lange wurde das „Netz“ von Historikern gemieden, aber nun ist es an der Zeit sich mit Hilfe des Netzes eine E-Medienkompetenz aufzubauen, um das Netz effektiv nutzen zu können.
Was versteht man eigentlich unter dem Begriff E-Medienkompetenz? Nun ich würde Ihn so beschreiben: Darunter versteht man zunächst die allgemeine Studienkompetenz, sein Studium mit Hilfe von EDV zu organisieren. Doch auch der Umgang mit Datenverarbeitungsprogrammen, generell mit der EDV will richtig gelernt sein. Hier ist aber nicht nur das erlernen von Standardprogrammen von Nöten, sondern auch der richtige Umgang bzw. das führen von Datenbanken. Lit-Link
Verschiedenste –Internet, Intranet Angebote seitens der Universität Wien wie z.B IGL, sind heute nicht mehr wegdenkbar.
Man könnte das E-Medi(um) als einen Linguistischen Baustein sehen, der aber ohne eine Subjektivität nicht auskommt. Das Subjekt steht aktiv zur Welt- sozusagen in Interaktion.
Seit den 70er Jahren ist der Begriff E-Medienkompetenz von Dieter Baacke gedeutet worden.
Baacke unterscheidet hier vier Ebenen: Medienkunde, Mediennutzung, Mediengestaltung und Medienkritik. Darunter kann man verstehen, dass das Ebenenmodell auf aktuelle Medienentwicklung ebenso anwendbar ist, nur müssen die einzelnen Details differenzierter aufgefasst werden.
Mike Sandbothe zieht den Baackschen Begriff der E-Medienkompetenz als solche heran, dass er Sie mit dem Pragmatismus, der aber keineswegs nur Ökonomisch verstanden werden soll zu koppeln versucht. Was soviel heißt, man soll mit den Technischen Anforderungen an die BürgerInnen herangehen, damit Sie die Ziele usw. realisieren können.
Mit den Jahren hat sich der Begriff der E-Medienkompetenz als Schlüsselbegriff entwickelt und ist voll mit Herausforderungen und Chancen, die weiter intensiv genutzt werden sollen.
Modelle der E-Medien werden auch aus der Medienpädagogik herausgegriffen wie z.B Technische, Reflexive, Kulturelle und Soziale Kompetenz. Näher möchte ich aber auf das WWW eingehen, da dies uns direkt betrifft und Interessiert.
Genauer werden uns hier Informations- und Kommunikationstechnologien interessieren, die im WWW zu finden sind. Ein paar Beispiele sind:
• Selbstkontruierendes, problemorientiertes Lernen,
• Interaktives Arbeiten,
• Kooperatives Arbeiten usw.

Als Schlagwörter stehen hier verschiedenste Social Software- Angebote (Weblogs), die von allen benützt werden können und immer stärker in den Vordergrund treten.
All das basiert auf Lehr- Lern Prozessen die verstanden werden müssen. Eine Beispielseite dafür ist Wikipedia, alle, oder ein Grossteil verwenden Sie, das Prinzip aber muss verstanden werden. Dass Technologien hier gleich samt in den Hintergrund gestellt werden müssen, ist selbsterklärend, da die Basis von XML hier die wesentlichen Faktoren von Verwaltung und Datenaustausch darstellen.
Auch das Schreiben im WWW muss gelernt sein in der Zeit des Digital Turn, um selbst in einen Diskurs mit eingebunden werden zu können.

EUROPAQUELLEN:

In der heutigen Zeit trifft man immer wieder auf elektronische Angebote, die vom Inhalt her durchaus kritisch betrachtet werden müssen oder sollen. Warum: Aufgrund des „Überangebotes“ im Netz die unübersehbar groß geworden sind, ist es ein wesentlicher Bestandteil um die konventionell gedruckten Werke gleichsam darzustellen.
Am Beispiel Europaquellen werde ich dies versuchen.

Rund um Wolfgang Schmale ist ein Autorenteam mit der Gestaltung und Ausführung dieser Seite beschäftigt, die von der Gerda-Henkel-Stiftunggefördert wird.
Somit ist ein leichter Zugang zu der Seite durch das Autorenkollektiv gegeben. Institutionelle Anbindungen (Universität-Institut), sind gut nachvollziehbar, durch die Verlinkung ist eine gute Projektbeschreibung gegeben.
Der Aufbau der Texte im Medium ermöglichen Querverbindungen zu neuen Inhalten, sodass man hier durchaus von Hypertext sprechen kann. Wie man am Namen erkennen kann, liegt das Hauptaugenmerk auf Quellen zu und um Europa, was auch die farbliche Gestaltung präsentieren soll. Eine genaue Erklärung der Bibliotheken und Autoren zeigen die einzelnen Fußnoten bei den Essays.
Verschiedenste Vernetzungen auf andere Seiten sind für ein ausgeprägtes Wissen sehr wichtig. Das ebenfalls in der Datenbank eingefügte Personenverzeichnis ist durchaus brauchbar angelegt. Allerdings wird auf eine Erklärung einzelner Begriffe verzichtet, die in einer eigenen Datenbank/Glossar nützlich wären.
Im Bezug auf Forschungsansätze ist eine Verbindung zur Ludwig-Maximillian Universität München gegeben, die aber nicht, oder noch nicht in einem wissenschaftlichen Konsens gesetzt wird, sodass ich sie nicht beurteilen kann.
Die Methodik wird ausführlich und systematisch erläutert, auf weiterführende theoretische Ausführungen über den Hintergrund der Forschungen wird aber verzichtet.
Konkrete Verbindungen zu wissenschaftlichen Dialogen mit anderen Seiten ist nicht zu sehen, aber wie bereits erwähnt gibt es vergleichbare Verlinkungen.
Ob oder wie die Seite rezensiert wurde, habe ich in geläufigen Fachportalen nachgeprüft, aber keine ausfindig machen können.
Was die Erstellung und Wartung der Seite betrifft, so habe ich den Eindruck, dass es nicht in regelmäßigen Abständen passiert-letzte Aktualisierung der Seite (Jänner 2007).
Zur Erschaffung eines "Wissensraumes" wird hauptsächlich eine Binnenverlinkung einzelner Artikel und Quellen eingesetzt, aber auch externe Links und Bildquellen werden dem Zweck entsprechend genutzt, sozusagen als multimediales Potenzial des Mediums.
Eine einfache. aber logische Struktur der Hauptseite trägt dazu bei, dass die Seite übersichtlich und orientierend wirkt.
Auf jeden Fall zu bemängeln sind Fehler in den Bereichen der externen Links, da eine ganze Reihe nicht mehr gefunden werden kann. Die farbliche Gestaltung auf die EU bezogen finde ich gut. Weiteres Layout auf Form und Farbe bezogen zeigen keine Mängel- ist gut lesbar, auch ein Ausdruck funktioniert ohne eigene Druckfunktion. Inhaltlich sind die angegebenen Web-Adressen aussagekräftig, Probleme beim Laden konnten keine Entdeckt werden, ebenso wurden Werbungen unterlassen.
Abschließend gibt es die Möglichkeit für ein Feedback, wofür ein eigenes Formular zur Verfügung steht.

Resümee:
Trotz einiger Mängel, kann die Seite als sehr brauchbar seitens Lehre und Forschung gesehen werden.

Quelle: In: Schmale Wolfgang, Schreib-Guide Geschichte (UTB, 2. Aufl. Wien 2006) 97-99.

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Zuletzt aktualisiert: 28. Jan, 17:50

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