Montag, 21. Januar 2008

GESCHICHTE ONLINE

Geschichte Online kann aufgrund seiner sehr umfangreichen Orientierungshilfen, Übungsbeispielen und Feedback Möglichkeiten zum selbstständigen Arbeiten durchaus empfohlen werden. Weiters ist diese Seite durch ihre Struktur als primäres Lernobjekt zu sehen, um eben genau den Erfordernissen der heutigen Internet Welt zu entsprechen.
Grundlegende Fertigkeiten soll und kann man nur durch Erforschung und erlernen bestimmter Techniken erreichen, welche genau durch diese Seite ermöglicht werden.
Vier einzelne Module beschreiben den genauen Aufbau:
a). Wissenschaftliches Arbeiten soll vermitteln, dass Fragestellungen und Definitionen wichtig sind um wissenschaftlich arbeiten zu können. Texte richtig zu lesen, sie zu bearbeiten und demnach dann eine Arbeit darüber zu schreiben will erlernt sein- hierfür zählt die Präsentation genauso wie die Inhaltliche und formale Gestaltung deren.
Kriterien und wissenschaftliche Arbeiten soll systematisch kennen gelernt und angewandt werden.
b). Informationrecherche und Literatursuche umfassen vor allem den richtigen Umgang mit Bibliotheken deren Katalogen und Datenbanken. Digitale Ressourcen sind hier in der heutigen Technologie z.B unbedingt erwähnens- und nutzungswert.
c). Geschichtsdidaktik vermittelt bzw. versucht es angehende Lehrer mit ihren zukünftigen Aufgaben seitens Medieneinsatz im Unterricht zu konfrontieren, um diese besser und vor allem interessant gestalten zu können.
d). Hypertextcreator ist uns mittlerweile ein Begriff sodass, wir wissen das dieses Modul uns Datenbankkenntnisse ohne großartige Programmierbegriffe zeigen kann. Kompetenz und medienadäquate Aufbereitung für das Internet sind so kein großes Hindernis mehr.

1).Geschichtswissenschaftliches Arbeiten - Versuch eines tertiären Lernobjekts anhand des von bearbeiteten Buches.
Für das Kapitel Wissenschaftliches Arbeiten schauen sie sich im Modul Literaturrecherchen die Referenzwerke an und die dazugehörigen Zitierregeln.
2).Im Kapitel schriftliches Arbeiten wird alles Wichtige näher erläutert, versuchen sie nun selbst eine Rohfassung ihrer Arbeit zu schreiben.
3).Weiters bearbeiten Sie bitte die beiden Themenfelder „Geschichtswissenschaftliches Arbeiten“ und „Lesen und Dokumentieren“
4).Bibliotheken“, „bibliografische Datenbanken“ sind umungänglich erstellen sie eine vorläufige Literaturliste, die grob den bis jetzt durchgesprochenen Literaturpool bezieht und in etwa 3-4 Einheiten umfasst.
5). Als letzten Punkt sollten Sie nun in der Lage sein eine mündliche Präsentation zu liefern, versuchen sie dies mittels ihrer Lernunterlagen zu dem Seminar.

Samstag, 5. Januar 2008

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Bloggen und bilden Hypertextueller Gebilde

Schreiben fürs Weblog werden speziell in wissenschaftlichen Zusammenhängen nur sehr selten genutzt. Obwohl dies die einfachste Weise ist mit einander zu kommunizieren und entsprechende Gedanken auszutauschen. Ob es eine einzelne Seite ist, oder einen gemeinsam genutzte sollte uns jedenfalls nicht davon abhalten diese zu nutzen. Denn gerade in der Arbeit als Historiker ist dies eine Kontaktmöglichkeit, um miteinander neue Stufen auszubauen.
Lesen, Schreiben und experimentieren stehen hier im Vordergrund für kreative Prozesse.
Auf diese Art und Weise können die einzelnen Lernprozesse gefördert und überschaut werden.
Der Computer als „neues“ Medium hat sich stark in Wissenschaft und Alltag durchgesetzt, nicht nur die Möglichkeiten des Erlernens neuer Schlüsselbegriffe. Der Computer an und für sich soll eine Art Vermittlungssituation darstellen, indem er mit Texten, Bildern, Datenbanken uns Audio-Visuelle Möglichkeiten bietet. All das kann und soll man vergrößern, dies geht aber nur wenn man engagiert einsetzt.
Was aber ist ein Weblog?- Sind regelmäßig aktualisierte Webseiten, die sozusagen eine Mischung von Homepage und/oder Diskussionsforum darstellen sollen. Die Bezeichnung Weblog selbst, kann man als eine Art Wortkreation verstehen, die sich aus dem WWW (World Wide Web) und der Bezeichnung für ein Logbuch zusammensetzt.
Zur schnellen Veröffentlichung gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, da es keiner speziellen Kenntnisse wie Programmiersprachen abverlangt um dieses zu tun. Mit der Zeit entwickelt jeder seine eigene Art und Weise zu Bloggen, denn kein Profi ist, wie man so schön sagt „vom Himmel“ gefallen.
Ob man den Blog als Verteilung und Transfer, als eine Plattform für Erkundungstouren oder als persönliches Online- Lernjournal sieht immer ist der Inhalt wichtig, der systematisch der letzte Eintrag zuerst online zu sehen ist. Chronologisch geordnet ist für einen weiteren Nutzer mindestens genau so wichtig wie für einem selbst.
Anderen Usern soll die Möglichkeit gegeben werden sich aktuell ins geschehen einbringen zu können, dies kann man mittels Feedback Formular, das mitunter sehr nützlich für den Ersteller sein kann.
Wie kommt man nun zu seinem persönlichen Blog? Hier gibt es eine Reihe von Freeware, die
Wie Z.B Twoday.net kostenlos genutzt werden können. Weitere Adressen sind: Blogger oder Myblog. Es ist für diese Art Kommunikation weder Webspace noch eine aufwändige Installation von Nöten.
Natürlich gibt es auch aufwändigere Möglichkeiten die dann z.B mit einem Passwort versehen sind und mitunter umständlich zu merken sind.

Donnerstag, 6. Dezember 2007

HYPERTEXT

Die Geschichte die der kleine Zimt immer wieder erzählt bekam, zeigt uns wie verflochten alles ist und genauso ist es im virtuellen Leben. Ein ständiger Ausbau, Verflechtungen untereinander, sodass am Ende die ganze Welt davon betroffen ist. Für diese Dinge benötigen wir Hypertext um schnell und konkret Bezüge herstellen zu können.
Oft als ein Medium wie etwa das Bibliothekssyteme OPAC zu finden. An dieser Stelle, egal ob Lehrender oder Lernender, steht man vor der Aufgabe ein lokales Netz zu spinnen, um z.B im Rahmen eines Seminars zu agieren. Medienkompetenz/Medienkreativität stehen im Vordergrund für das Einbringen verschiedenster Perspektiven.
Mittels Hypertext wird versucht Geschichten zu einem Netz zu verspinnen, um Bezüge einzelner Herstellen zu können. Didaktisch wird assoziatives Lernen vorausgesetzt, die Vernetzungen und Kohärenzen sollen vom Lernenden selbst erstellt werden. Eine solche Vernetzung schließt auch eine Interdisziplinarität mit ein. Dennoch wird Hypertext in der Geschichtsforschung nur spärlich genutzt.
In unserem Medium „Buch“ werden die einzelnen, doch sehr vielschichtigen Hintergründe, der Benützung von Hypertext erläutert z.B Typografische Informationen beziehen sich auf ein breites Darstellungsmedium- Hypertext kann sozusagen als eine „Kür“, aber als keine Pflicht angesehen werden ( Schmale 2007, 174 ).
Hypertext soll An sich zum kollektiven arbeiten anregen, als im Gegenzug das fertige Medium- Sei es eine Monographie oder eine andere nicht veränderbare Internetquelle.
Wichtig finde ich persönlich zur Informationsbeschaffung, aber ohne Grundwissen nicht leicht beherrschbar. Haben sich dann aber Wissenschaftler gefunden, dann aber auch für Sie nicht ganz ohne Hürden.
Für den Aufbau eines Hypertextnetzwerkes ist vor allem die Kohärenz wichtig, die Verbindungen zwischen
.) den Texten
.) und zwischen den AutorenInen schafft

Der Text muss klar und verständlich sein um Inhalte miteinander vernetzen zu können.
An der Universität gibt es den Hypertext Creator HTC, der erlaubt auf einfache Weise damit zu arbeiten, ohne sich vorher extrem aufwendige Kurse zu unterziehen zu müssen.
Im wesentlichen kann man nur rate sich selbst ein Bild davon zu machen und diese Programm aktiv zu benützen.

Sonntag, 2. Dezember 2007

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Past Perfect head
ist „das“ Geschichtsportal im deutschsprachigen Raum, welches sich mit der Europäischen Geschichte zwischen 1492 und 1558 auseinandersetzt.
Geboten werden sowohl spezifische Ereignisse wie etwa die Eroberung Granadas oder die Teilung des burgundischen Erbes als auch größere Kontexte wie etwa Amerika und der Pazifik oder ein Überblick über die Innen- und Außenkonflikte. Entstanden ist die Seite als eine Kooperation des Institutes für Geschichte der Universität Wien und Van Gogh TV.
Da die ÖNB ein wesentlicher Finanzierungsträger ist, muss sie natürlich an erster Stelle genannt werden. Unter der Projektleitung von Wolfgang Schmale müssen weitere Mitarbeiter wie Jakob Krameritsch und Florian Schmeiser genannt werden.
Pastperfect bietet zwei Möglichkeiten einerseits die Flash Version und andererseits die Textversion an, die meines Erachtens sehr gutnützlich aufgebaut sind.
Das hier die Flash Version natürlich die bessere Variante, da sie, rein auf die Ladezeit beschrieben, die schnellere Zugriffsmöglichkeit bietet.
Bezogen auf die Druckfunktion allerdings, muss man auf die Text Variation zurückgreifen, da von der Flash Variation dies nicht, oder noch nicht möglich ist.
Bezogen auf den Bereich Rezeption, ist der Name An sich schon selbst erklärend, da hier verschiedenste Ereignisse der Nachwelt rezipiert werden. Eine andere Rubrik ist die der Rezessionen, hier werden Wissenschaftliche Essays im Netzt behandelt, die durch Erfahrungsberichte einzelner Mitarbeiter gestützt ist. Eine für mich „Netzartige Struktur weißt die Rubrik Kontexte auf, da Sie durch einzelne Suchbegriffe leichte zu separieren und zu finden sind.
Die ganze Struktur de Seite weißt eindeutig auf eine Hypertext Seite hin, die eine unglaubliche Hohe Informationsquelle im Netz darstellt, sodass den Benutzern eine gute Basis zum Arbeiten (Forschen) ermöglicht wird. Was ich persönlich sehr vermisst habe ist, dass es keinen eigenen Wissenschaftlichen Apparat gibt, sondern nur auf einzelne Autoren verwiesen wurde.
Bestimmte Ereignisse wie z.B Leonardos letztes Abendmahl werden mit dem entsprechenden Text am Ende der Seite ausgewiesen. Mehr über die Person kann unter einen eigenen Glossar Button abgerufen werden.
Alles in allem eine sehr gelungene Seite, die nicht nur für Studenten sehr nützlich ist, sondern für „alle“ sein soll.

Sonntag, 18. November 2007

HISTORICUM.NET

HISTORICUM.NET
startseite-historicum











Bei Historicum.net handelt es sich um ein weiters Fachportal für Geschichtswissenschaften des deutschsprachigen Raumes. Als eine Nachfolgeseite von „SFN“ Servers Frühe Neuzeit, wird die Seite von einer Vielzahl wissenschaftlicher Institutionen unterstützt.
Der Aufbau der Seite ist gut strukturiert und kann als eine Präsentation einzelner Portale gesehen werden. Durch diesen Zusammenhang ist eine Kompetente Nutzung leichter möglich als über Zugriffe externer Seiten.
Neben breit gefächerten Angeboten in der Übersicht die von der frühen Neuzeit bis ins 20 Jh. gehen, sieht man in der horizontalen Leiste Themenschwerpunkte aufgelistet, die unter anderem elf Länder und Recherchen verschiedenster Rubriken als einen kursorischen Überblick über ausgewählte Internetressourcen bieten.
Unter Themen findet man in 14 Kapitel gegliedert, Informationen wie bereits erwähnt, von der Hexenforschungder frühen Neuzeit, bis zum alliierten Bombenkrieg 1939-1945.
Im Wesentlichen fällt auf, dass durch die Mitwirkung verschiedener Personengruppen, die Inhalte doch sehr stark voneinander abweichen. Historicum.net ist ein konträrer Unterschied zu Clio-Online, da nicht kommentiert zu sammeln versucht wird, sondern auf einzelne Beiträge wert gelegt wird.
Geschichtswissenschaftliches Arbeiten wird in der „Lehren und Lernen“ Rubrik deutlich gemacht, indem Einleitungen zum wissenschaftlichen Arbeiten mittels Archivierung, Computer und Arbeiten mit Quellen zur Verfügung stehen. Umfangreiche Bibliografien sind an dieser Stelle sehr hilfreich und können leicht abgerufen werden. Ausgewählte historische Online Ressourcen können in der letzten Rubrik allerdings nur mehr als Datenbank dienen, da Sie, so scheint es, nicht mehr aktualisiert werden. Was allerdings abgeht, sind Verweise auf eventuell passende Aufsätze usw. Weiters ist das Fehlen der Druckfunktion eher negativ zu betrachten, da sie auf jedenfalls gewinnbringend wäre. Aber im Großen und Ganzen eine wirklich hilfreiche und gut gelungene Seite.

Freitag, 9. November 2007

CLIO ONLINE

Inhaltliches Feedback zu Clio-Online

Diese Seite zeigt einen stark epochalen und Thematischen Übergriff für die Geschichtswissenschaften. Clio Online ist ein Projekt, das für Geschichtswissenschaften im deutschen Raum einen zentralen Einstiegspunkt ins Netz zu begründen und weiter auszubauen versucht. Bereits vorhandene Aspekte sollen weiter ausgebaut werden mittels Zusammenarbeit mit anderen Institutionen.
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Clio Online wird als historisches Portal folgende Funktionalität einschließen:
Fachkommunikation und Information, Subject Gateway, elektronisches Publizieren, Metasuche.
Clio-online vermittelt dem Fachpublikum verfügbare Informationen wie z.B. Bestandsnach-weiße in Archiven und Bibliotheken, vernetzt die wissenschaftliche Gemeinschaft über moderierte Mailinglisten und Webseiten, und ermöglicht somit interaktive, fachwissenschaftliche Diskussionen.
Als historisches Fachportal werden verschiedenste Module in Verbindung mit dessen fachwissenschaftlichen Nutzern gebracht, da das Portal primär selbst ein Nachweiß, Erschließungs-, Vermittlungs- und Suchsystem ist, dass sowohl die Ergebnisse der Projekt-Module zugänglich macht, wie auch Fachdatenbanken anderer Anbieter durchsucht.
Onlineforen sind immer mehr im kommen was laufende Informationen bedeutet und zählen somit zu den effizientesten Medien der Zeit.
Subject Gateway oder auch Themenportale die ich vorher schon erwähnt habe, sind ein wesentlicher Bestandteil im Bezug auf Internetressourcen, da sie forschungsrelevante Informationen nach bibliothekarischen Standards erschließen.
Besonders auffallend ist die Benutzerführung, hier wurde sehr auf ein einheitliches Erscheinungsbild geachtet. Das Webdesign soll, so glaube ich, seine Funktionalität in den Vordergrund stellen, was man nur allzu sehr begrüßen kann.
Jedes Modul hat eine eigene Farbgestaltung und erhält so ein eigenes konsistentes Design.
Weiters ist zu erwähnen, dass die Menüführung mittels Ordnersystem eine sehr gute Lösung ist, da das einstige ausklappbare Menü nicht so Benutzerfreundlich war.
Eine stetige Erweiterung bestehender Angebote und Neuerungen kann man in den Rubriken Zeitschriften, Rezensionen und Tagungsberichten beobachten. Dies kann allerdings nur beurteilt werden, wenn man die Seite regelmäßig besucht und dadurch sozusagen ein eigenes persönliches Update machen kann. Ein weiterer Aspekt dieser Seite ist der History Guide, die dafür benutzte Weboberfläche verfügt nicht nur über eine intuitivere Browsingstruktur und Site-Führung sondern schließt eine umfangreiche Personalisierungsstrategie ein. Die Benutzer/innen können nun persönliche Profile anlegen, was ihnen ermöglicht, verschiedene Suchstrategien zu speichern und auch Neuerscheinungen, die mit den Suchstrategien übereinstimmen, per E-Mail zugesandt zu bekommen. History Guide
Abschließend möchte Ich noch meinen eigenen Kommentar zu der Seite geben:
Da ich Sie schon seit Beginn meines Studiums kenne und natürlich auch nutze, war mir Ihr Inhalt natürlich geläufig. Die ein oder anderen „Kleinigkeiten“ gibt es natürlich auch hier, aber im Großen und Ganzen eine sehr empfehlenswerte Seite.

Sonntag, 28. Oktober 2007

2.AUFGABE E-MEDIENKOMPETENZ

E-Medienkompetenz

Der Begriff:


Lange, viel zu lange wurde das „Netz“ von Historikern gemieden, aber nun ist es an der Zeit sich mit Hilfe des Netzes eine E-Medienkompetenz aufzubauen, um das Netz effektiv nutzen zu können.
Was versteht man eigentlich unter dem Begriff E-Medienkompetenz? Nun ich würde Ihn so beschreiben: Darunter versteht man zunächst die allgemeine Studienkompetenz, sein Studium mit Hilfe von EDV zu organisieren. Doch auch der Umgang mit Datenverarbeitungsprogrammen, generell mit der EDV will richtig gelernt sein. Hier ist aber nicht nur das erlernen von Standardprogrammen von Nöten, sondern auch der richtige Umgang bzw. das führen von Datenbanken. Lit-Link
Verschiedenste –Internet, Intranet Angebote seitens der Universität Wien wie z.B IGL, sind heute nicht mehr wegdenkbar.
Man könnte das E-Medi(um) als einen Linguistischen Baustein sehen, der aber ohne eine Subjektivität nicht auskommt. Das Subjekt steht aktiv zur Welt- sozusagen in Interaktion.
Seit den 70er Jahren ist der Begriff E-Medienkompetenz von Dieter Baacke gedeutet worden.
Baacke unterscheidet hier vier Ebenen: Medienkunde, Mediennutzung, Mediengestaltung und Medienkritik. Darunter kann man verstehen, dass das Ebenenmodell auf aktuelle Medienentwicklung ebenso anwendbar ist, nur müssen die einzelnen Details differenzierter aufgefasst werden.
Mike Sandbothe zieht den Baackschen Begriff der E-Medienkompetenz als solche heran, dass er Sie mit dem Pragmatismus, der aber keineswegs nur Ökonomisch verstanden werden soll zu koppeln versucht. Was soviel heißt, man soll mit den Technischen Anforderungen an die BürgerInnen herangehen, damit Sie die Ziele usw. realisieren können.
Mit den Jahren hat sich der Begriff der E-Medienkompetenz als Schlüsselbegriff entwickelt und ist voll mit Herausforderungen und Chancen, die weiter intensiv genutzt werden sollen.
Modelle der E-Medien werden auch aus der Medienpädagogik herausgegriffen wie z.B Technische, Reflexive, Kulturelle und Soziale Kompetenz. Näher möchte ich aber auf das WWW eingehen, da dies uns direkt betrifft und Interessiert.
Genauer werden uns hier Informations- und Kommunikationstechnologien interessieren, die im WWW zu finden sind. Ein paar Beispiele sind:
• Selbstkontruierendes, problemorientiertes Lernen,
• Interaktives Arbeiten,
• Kooperatives Arbeiten usw.

Als Schlagwörter stehen hier verschiedenste Social Software- Angebote (Weblogs), die von allen benützt werden können und immer stärker in den Vordergrund treten.
All das basiert auf Lehr- Lern Prozessen die verstanden werden müssen. Eine Beispielseite dafür ist Wikipedia, alle, oder ein Grossteil verwenden Sie, das Prinzip aber muss verstanden werden. Dass Technologien hier gleich samt in den Hintergrund gestellt werden müssen, ist selbsterklärend, da die Basis von XML hier die wesentlichen Faktoren von Verwaltung und Datenaustausch darstellen.
Auch das Schreiben im WWW muss gelernt sein in der Zeit des Digital Turn, um selbst in einen Diskurs mit eingebunden werden zu können.

EUROPAQUELLEN:

In der heutigen Zeit trifft man immer wieder auf elektronische Angebote, die vom Inhalt her durchaus kritisch betrachtet werden müssen oder sollen. Warum: Aufgrund des „Überangebotes“ im Netz die unübersehbar groß geworden sind, ist es ein wesentlicher Bestandteil um die konventionell gedruckten Werke gleichsam darzustellen.
Am Beispiel Europaquellen werde ich dies versuchen.

Rund um Wolfgang Schmale ist ein Autorenteam mit der Gestaltung und Ausführung dieser Seite beschäftigt, die von der Gerda-Henkel-Stiftunggefördert wird.
Somit ist ein leichter Zugang zu der Seite durch das Autorenkollektiv gegeben. Institutionelle Anbindungen (Universität-Institut), sind gut nachvollziehbar, durch die Verlinkung ist eine gute Projektbeschreibung gegeben.
Der Aufbau der Texte im Medium ermöglichen Querverbindungen zu neuen Inhalten, sodass man hier durchaus von Hypertext sprechen kann. Wie man am Namen erkennen kann, liegt das Hauptaugenmerk auf Quellen zu und um Europa, was auch die farbliche Gestaltung präsentieren soll. Eine genaue Erklärung der Bibliotheken und Autoren zeigen die einzelnen Fußnoten bei den Essays.
Verschiedenste Vernetzungen auf andere Seiten sind für ein ausgeprägtes Wissen sehr wichtig. Das ebenfalls in der Datenbank eingefügte Personenverzeichnis ist durchaus brauchbar angelegt. Allerdings wird auf eine Erklärung einzelner Begriffe verzichtet, die in einer eigenen Datenbank/Glossar nützlich wären.
Im Bezug auf Forschungsansätze ist eine Verbindung zur Ludwig-Maximillian Universität München gegeben, die aber nicht, oder noch nicht in einem wissenschaftlichen Konsens gesetzt wird, sodass ich sie nicht beurteilen kann.
Die Methodik wird ausführlich und systematisch erläutert, auf weiterführende theoretische Ausführungen über den Hintergrund der Forschungen wird aber verzichtet.
Konkrete Verbindungen zu wissenschaftlichen Dialogen mit anderen Seiten ist nicht zu sehen, aber wie bereits erwähnt gibt es vergleichbare Verlinkungen.
Ob oder wie die Seite rezensiert wurde, habe ich in geläufigen Fachportalen nachgeprüft, aber keine ausfindig machen können.
Was die Erstellung und Wartung der Seite betrifft, so habe ich den Eindruck, dass es nicht in regelmäßigen Abständen passiert-letzte Aktualisierung der Seite (Jänner 2007).
Zur Erschaffung eines "Wissensraumes" wird hauptsächlich eine Binnenverlinkung einzelner Artikel und Quellen eingesetzt, aber auch externe Links und Bildquellen werden dem Zweck entsprechend genutzt, sozusagen als multimediales Potenzial des Mediums.
Eine einfache. aber logische Struktur der Hauptseite trägt dazu bei, dass die Seite übersichtlich und orientierend wirkt.
Auf jeden Fall zu bemängeln sind Fehler in den Bereichen der externen Links, da eine ganze Reihe nicht mehr gefunden werden kann. Die farbliche Gestaltung auf die EU bezogen finde ich gut. Weiteres Layout auf Form und Farbe bezogen zeigen keine Mängel- ist gut lesbar, auch ein Ausdruck funktioniert ohne eigene Druckfunktion. Inhaltlich sind die angegebenen Web-Adressen aussagekräftig, Probleme beim Laden konnten keine Entdeckt werden, ebenso wurden Werbungen unterlassen.
Abschließend gibt es die Möglichkeit für ein Feedback, wofür ein eigenes Formular zur Verfügung steht.

Resümee:
Trotz einiger Mängel, kann die Seite als sehr brauchbar seitens Lehre und Forschung gesehen werden.

Quelle: In: Schmale Wolfgang, Schreib-Guide Geschichte (UTB, 2. Aufl. Wien 2006) 97-99.

Dienstag, 16. Oktober 2007

ERSTE AUFGABE

1Kapitel:

E-Learning im Fach Geschichte und die Herausforderung des 21.Jahrhunderts


Österreichs Universitäten müssen internationale Netzwerke optimal und aktiv nützen, um Bekanntheit und Attraktivität zu steigern.
Der Bologna-Prozess zeigt uns, dass die Einführung eines dreigliedrigen Studiums, in Form von Bachelor-, Master- und PhD-Studien durchwegs Risiken mit sich bringt, da Sie, durch die sehr Individuellen Inhaltlichen Strukturen, sozusagen Absolventen mit gleichen fachlichen Kompetenzen „produzieren“.
Um den „Hunger“ der Wissensgesellschaft stillen zu können, benötigt es neue Zugangs Perspektiven, wie das E-Learning als neues Medium. Dadurch können im Zeitalter des „Zeitdrucks“ viele Informationen mit neuem verknüpft werden.

2.Kapitel:

E-Learning


Der Begriff allein soll keineswegs nur simple: Lernen mit Hilfe des Netzes bedeuten, sondern vielmehr die Möglichkeit bieten, sich mit neuen Medien beschäftigen zu können.
Meinungen teilen sich hier auf Unterschiedlichste Weise, was die didaktischen Perspektiven betrifft (Wache 2003).
Vielmehr geht es hier um die „Schaffung“ neuer Diskurse, die wohl schwierigste Methode im Computergestützten Zeitalter.
Web basiertes Lernen, ein Begriff, der erst mit den Jahren eine wirklich große Bedeutung finden wird. Die drei hier beschriebenen Lernobjekte, sollen die Transparenz zur Teamarbeit zeigen. E-Learning soll als das „Medium“, sofern man es im Singular so überhaupt ausdrücken kann, im Vordergrund stehen.

3.Kapitel:

Strategische Optionen


In diesem Kapitel wird die Frage diskutiert, wie sich die verschiedensten Elemente in die Lehre integrieren lassen. Wieder ist es der Bologna Prozess der uns hier beschäftigt.
Der Wechsel von der Lehr- zur Studienzentriertheit steht hier klar im Mittelpunkt.
Auch die Alternativ-strategischen Lehrangebote, die sich in fünf Stufen teilen, haben weitreichende Ziele.
Neue Medien bringen Veränderungen in den verschiedenen Kommunikationsphasen.
Der Buchdruck hat uns eine einschneidende Veränderung geliefert, um den Rahmen für Bildungsideale zu schaffen. Die heute einfach mittels Computer zusätzlich unterstützt werden.

4.Kapitel:

Webbasierte Lernobjekte im Fach Geschichte


Hier werden verschiedene Projekte wie Geschichte Online(Basis des Selbstlernens), ad fontes vorgestellt. Ein wesentlicher Bestandteil zur Entwicklung des Lernobjekts, ist der des Trainings. Quellen, Lektüren oder Transkriptionen werden durch interaktive Programme gesteuert.
Ohne Konzepte geht es in der Forschungsarbeit des Historikers natürlich nicht. Hierfür stehen die didaktischen Konzepte von ad fontes.
Aber auch Pastperfekt(Virtuelle Einladung ins 16.Jh)ermöglichen neue Erkenntnisse. Pastperfect-Landkarte
Pastperfekt als kreative Spielwiese für TextleserInnen. Forschung Live soll ein interessanter Aspekt sein, der in diesen Vorgestellten Webbasierten Lernobjekten dargestellt wurde.

5.Kapitel:

Die hohe Kunst des E-Learning: Das Bauen hypertextueller Gebilde

Die Geschichte die der kleine Zimt immer wieder erzählt bekam, zeigt uns wie verflochten alles ist und genauso ist es im virtuellen Leben. Ein ständiger Ausbau, Verflechtungen untereinander, sodass am Ende die ganze Welt davon betroffen ist. Für diese Dinge benötigen wir Hypertext um schnell und konkret Bezüge herstellen zu können.
Oft als ein Medium wie etwa das Bibliothekssyteme OPAC zu finden. An dieser Stelle, egal ob Lehrender oder Lernender, steht man vor der Aufgabe ein lokales Netz zu spinnen, um z.B im Rahmen eines Seminars zu agieren. Medienkompetenz/Medienkreativität stehen im Vordergrund für das Einbringen verschiedenster Perspektiven.


Zusammenfassende Meinung
Meine Meinung zu dem Buch ist, dass nach mehrjähriger Erfahrung der Autoren, sich E-Learning immer mehr im Universitären Alltag durchsetzen wird.
Dieses Werk bezieht sich negativ wie positiv gesehen auf E-Learning speziell an historischen Fakultäten. Kulturhistorische Kontextualisierungen, werden anhand praktischer Aspekte veranschaulicht. Der Büchermarkt ist in letzter Zeit doch mit verschiedensten Publikationen bezüglich E-Learning konfrontiert worden, aber dieses Buch, unterscheidet sich im Bezug auf den Kontext von allen anderen. Digitale Medien werden immer mehr den Vormarsch bestimmen, vor allem an den Universitäten. Persönlich ist E-Learning auch für mich etwas neues, aber genau dieser Aspekt, hat mich dazu geführt diesen Kurs zu besuchen.

Quelle:
Schmale, Wolfgang; Gasteiner, Martin; Krameritsch, Jakob; Romberg, Marion; E-Learning Geschichte; Böhlau Verlag; Wien-Köln-Weimar 2007

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Schmale - 28. Jan, 11:32
GESCHICHTE ONLINE
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Martina Felbermeier - 21. Jan, 23:49
Erfahrungen aus dem geblogten...
Sie haben doch jetzt ein Semester lang geblogt. Hier...
Romberg - 8. Jan, 19:26

Lektüre


Wolfgang Schmale, Martin Gasteiner, Jakob Krameritsch, Marion Romberg
E-Learning Geschichte


Franz X. Eder, Heinrich Berger, Julia Casutt-Schneeberger, Julia Casutt- Schneeberger, Anton Tantner
Geschichte Online


Wolfgang Schmale, Rolf Felbinger, Günter Kastner
Studien zur europäischen Identität im 17. Jahrhundert

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Zuletzt aktualisiert: 28. Jan, 17:50

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